Enpevet-Newsletter: Hautpilz bei der Katze

Hautpilz bei der Katze macht auch vor uns nicht halt

Quelle: enpevet | Newsletter v. 14.08.2018

Liebe Katzenhalter,

bei Hautpilz (http://www.enpevet.de/Lexicon/ShowArticle/40890/N) denkt man schnell an Sammelduschen in Schwimmbädern, feuchtwarmes Klima und lästige, langwierige Behandlungsdauer. Landwirte denken zunächst an die Kälberflechte und Pferdehalter an kreisrunden Haarausfall nach gemeinsam benutzten Satteldecken.

Das alles ist richtig, aber warum denkt kaum einer an unsere „Kuscheltiere“ zu Hause? Katzen, Hunde und Kaninchen können nämlich auch an Hautpilz erkranken und nicht nur das: Sie tragen auch häufig unbemerkt den Hautpilz in ihrer Haut, ohne Symptome zu entwickeln. Die Pilze bilden Sporen, das sind sozusagen ihre „Kinder“, und diese werden von den Tieren überall verbreitet. Sporen sind ungemein widerstandfähig und können jedes warmblütige Tier – oder den Menschen – befallen.

Nun gelten aber zwei Regeln:

  1. Normalerweise sind wir alle recht resistent gegenüber Hautpilzen undentwickeln nicht gleich Symptome. Wenn es uns aber schlecht geht, wirgroßen Stress haben oder anderweitig erkrankt sind, nutzen die Pilze unsere geschwächte Abwehrlage aus und können sich stark vermehren – und uns so auch krank machen. Das gleiche gilt auch für unsere Tiere: Gestresste, kranke oder schlecht gehaltenen Tiere neigen eher zuHautpilz.
  1. Wenn sich sehr viele Sporen in der Umgebung befinden, dann verstärkt sich auch ihr krankmachendes Potential. Das bedeutet also, viele Tiere, die Träger von Hautpilz sind, oder ein erkranktes Tier, auf dem sich die Hautpilze stark vermehren, sorgen für einen hohen Infektionsdruck – und dann kann es auch mal ein gesundes Tier oder einen Menschen treffen und er entwickelt Symptome.

Wir als Tierhalter sollten also eine Hautpilzerkrankung nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wenn z.B. unsere Katzen Anzeichen für eine Hautpilzinfektion zeigen, dann muss es entsprechend behandelt werden, wir müssen aufpassen, dass wir uns nicht anstecken und wir müssen die Sporen aus der Umgebung vertreiben.

Wie das alles gelingt, lesen Sie bitte in unserem Artikel über Hautpilz (http://www.enpevet.de/Lexicon/ShowArticle/40890/N) bei der Katze nach!

Sehr häufig ist es jedoch auch so, dass ein Kind eine Hautpilzinfektion hat, die einfach nicht in den Griff zu kriegen ist. Darüber sollten Sie sowohl Ihren Hautarzt als auch Ihren Tierarzt informieren!

Fühlen Sie sich wohl in Ihrer Haut, das wünscht Ihr enpevet-Team